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Was ist zwischen September und Silvester 2007 passiert? Daß dieses unglaubliche Jahr 2007 überhaupt einmal zu Ende gehen würde, hätte manch einer gar nicht für möglich gehalten, aber so war's, am Schluß, und es war ein gutes Stück über der Grenze der Surrealität. Doch holen wir ein bißchen weiter aus. Stehengeblieben war
der Erzählfluß im August, bei der "Bürgerversammlung",
die man sich auch nach Betrachtung diverser Bilder nicht wirklich vorstellen
kann, wenn man nicht dabei war. Nach dem erhitzenden und unfußballerisch auch höchst erheiternden Besuch von Mehmet Scholls Abschiedsspiel, einer Lesung von Wladimir Kaminer im Parkcafé sowie dem Eröffnungsabend der neuen Örtlichkeit des Musikexpress-Klubs "Schweine am Samstag" (im 59to1), einem Radiointerview als Delegierter der Bürgerversammlung sowie einer weiteren Veranstaltung unter demselben Motto, diversen Geburtstagsfeiern bis in die hellen Morgenstunden und vielen Lesungen bei "Blickpunkt Spot" mit großartigen Künstlern wie Rolf Miller, Alfred Mittermeier, Michi Marchner, Tanztelegramm, Martina Schwarzmann, Nepo Fitz, Severin Gröbner, Ottfried Fischer, Rainald Grebe, Martina Ottmann, Michi Dietmayr, Martin Puntigam, Sarah Hakenberg, Björn Pfeffermann, Dittmar Bachmann, Marco Tschirpke, Ludwig Müller, Manfred Tauchen (und wer weiß noch wem) sowie selbstverständlich Hannes Ringlstetter und Sven Kemmler beendete am 16. September unsere Lesebühne "Schwabinger Schaumschläger" die selbstverordnete Sommerpause und füllt seither wieder jeden Sonntag das Vereinsheim. Ebenfalls mit wunderbaren Künstlern, vor allem aber mit glücklichen Menschen, nicht nur auf der Bühne. So schaut das dann
aus (mehr Bilder und vieles andere gibt's auf der Schaumschläger-Myspace-Seite): Dazwischen, danach/davor
(wer könnte das bei zwei wöchentlichen Dauerterminen so genau
sagen) gastierten die Sportfreunde Stiller in der Olympiahalle und wurden
danach mit und von Freunden gefeiert (Photos vom
Axel, und daß fast immer ich drauf bin, liegt an der Auswahl,
freilich): Bei "Westend
ist Kiez" durfte ich Anfang Oktober auch mal wieder gastieren sowie
eine Woche drauf im MIA als Moderator tätig sein und bei einer Lesung/Diskussion
mit dem Motto "Home Sweet Home" Lena Gorelik, Fadumo Korn und
Freund Jaromir lauschen und öffentlich mit ihnen plauschen. (Ze do
Rock mußte sich von seiner Lebensgefährtin Christiane Lange
vertreten lassen, kam dann aber zur Schaumschläger-Lesung wieder
selbst.) Viele Feste, Feiern
und andere schöne Begegnungen mit wunderbaren Menschen später
war's dann Ende Oktober Zeit zum Erholen und Ausspannen beziehungsweise
zur Olivenernte in der spätsommerlichen Toskana: Es kamen Projekte
und Ideen daher, die sich stapelten und reihten (und das noch tun, größtenteils),
und irgendwie war in dem ganzen Trubel auch der Roman "Wegerichs
Heft" fertiggeworden, den der saubere Herr Verleger nach einem Vierteljahr
Bedenkzeit dann doch nicht mehr verlegen wollte. Schade, aber egal, schon
weil der Kopf endlich frei und damit wieder Platz für neue Ideen
und Projekte war. Und Konzerte, Auftritte, dies und das und Feiern, freilich. Welch letzteres dann
in dem rekordverdächtigen Versuch gipfelte, den Silvesterabend im
Vereinsheim auf vierundzwanzig Stunden auszudehnen, wobei ich unter anderem
das Tigerfell in "Dinner for One" geben durfte (mit Eva und
Sven und einem Sturzhelm auf dem Kopf). Geendet hat's, soviel weiß
ich noch, nach wesentlich mehr als vierundzwanzig Stunden, und daß
es am Ende erstaunlich lange dauerte, einzusehen, daß die Schwabinger
Sieben nicht schon, sondern (gerade) noch zu hatte, war Grund genug, das
neue Jahr doch mit ein bißchen Schlaf zu beginnen. Am 2. Januar.
Und nach dem Daß zwischendurch Zeit für Arbeit, Garten, Fußball und romantische Abwege blieb, ist erstaunlich. Blieb aber, und bleibt. Und jetzt ... geht's weiter, so oder anders, aber anders bestimmt nicht. © alle irgendwelchen Rechte: Michael Sailer |
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